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Gut zu wissen

Alles, was es über das Leipziger Original zu berichten gibt.

Krügerol Halsbonbons – Seit über 150 Jahren in aller Munde …

… und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Geschichte von Krügerol beginnt im Jahr 1866 in der Leipziger Luppenstraße 24. Richard Krüger gründete dort sein eigenes kleines Kolonialwaren- und Spezialitätengeschäft und beginnt, Halsbonbons nach eigener Rezeptur herzustellen. Die Geburtsstunde von Krügerol

Damals noch „Krügerol Katarrh-Bonbons“ genannt, gewannen die kleinen Pastillen in kürzester Zeit große Beliebtheit unter den Leuten. Das nicht nur wegen ihrer natürlichen Inhaltsstoffe wie Menthol, Minz-,  Salbei-,  Latschenkiefer-,  Thymian-,  Kampfer- und  Anisöl, sondern auch aufgrund der wohltuenden Wirkung für Hals und Rachen. Die Krügerol Halsbonbons entwickelten sich schnell zu einem gern verabreichten Arzneimittel bei Erkältung, Husten und Heiserkeit. 

Das Bonbon feierte große Erfolge im Kaiserreich und der jungen Republik. Schon bald war die Nachfrage so groß, dass Richard Krüger seine Produktion vergrößern musste. Um die Wende zum 20. Jahrhundert gewann Krügerol auch große Beliebtheit unter Sängern und Schauspielern. Der deutsche Sänger und Komödiant Otto Reutter sowie der Schauspieler Bernhard Mörbitz schwörten auf die wohltuende Wirkung der Bonbons für die Stimme. Die beiden waren, wie man heutzutage sagen würde, die ersten „Krügerol-Influencer“. 

Leider konnten die Bonbons aber nicht nur gute Zeiten verzeichnen. Nach dem verheerenden zweiten Weltkrieg lag die komplette Produktion in Trümmern – es blieb nichts, außer das beliebte Original-Rezept. Man begann auf ein Neues mit der Produktion und der Erfolg ließ glücklicherweise nicht lange auf sich warten. Schon bald war Krügerol wieder in aller Munde.

Bis heute wird das Traditions-Bonbon nach dem Rezept von 1866 hergestellt. Lediglich die Methode zur Herstellung haben wir an die moderne Zeit angepasst und verbessert – und das schmeckt man auch.